Was ist FauSt?...
Ausländische
Studierende, die nach Deutschland kommen um zu studieren, oder ein in ihrem
Heimatland
angefangenes Studium hier fortzusetzen, stehen vor vielen Problemen.
Sie kommen
nach Deutschland, können kaum Deutsch und sind meist auf sich allein gestellt,
um hier ihre "Papiere" etc. zu erledigen. Nach den ganzen Hürden, können Sie
ihr Studium beginnen -
doch die Probleme hören nicht auf!
Sehr viele
ausländische Studierende haben finanzielle Schwierigkeiten, da sie nicht wie
andere StudentInnen
die hier groß geworden sind, z.B. ein Recht auf BAföG haben, oder soviel arbeiten
dürfen wie sie gerne
würden um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Ausländischen Studierende erhalten in Deutschland kein BAföG.
Ausländische Studierende dürfen auch nicht so oft wie sie können oder möchten arbeiten!
Ausländischen Studierenden ist es nur erlaubt 90 Tage im Jahr zu arbeiten.
Da dieses Geld
und evtl. die kleine Hilfe von der Familie im Ausland nicht reicht, haben sehr
viele
ausländische Studierende finanzielle Probleme.
Da uns die
finanzielle Lage der ausländischen Studierenden sehr am Herzen liegt, haben
wir (AStA) 2001
diesen Förderverein für ausländische Studierende gegründet, der durch Mitglieder
und Spenden existiert.
Zur Zeit sind Mitglieder in dem Förderverein der AStA der FH Köln, viele Professoren,
viele Mitarbeiter,
und natürlich auch StudentInnen.
Mitglied werden
kann jeder, der möchte. Es gibt keinen festen Betrag, den man spenden muss,
um Mitglied
zu werden. Es gibt einen Mindesbeitrag, der beträgt 1,50 € pro Monat. Der Betrag
wird immer halbjährlich fällig.
Mit diesem Geld wird jährlich vielen ausländischen Studierenden geholfen!
Das verteilen
läuft so ab, daß wenn ein ausländischer Studierender eine finanzielle Notlage
hat, zu uns in die
AusländerInnen Beratung kommt, und über sein Problem mit unseren 2 ReferentInnen
spricht.
Die Studierenden müssen dann einen Antrag stellen, mit Nachweisen (Kontoauszüge
unter anderem ) ihrer Notlage.
Im Verein
gibt es einen Ausschuss von 3 Personen, die diesen Antrag durch gehen, und bei
nachgewiesener finanzieller Notlage einen "Notfond" an die Studierenden überweisen.
Der maximale Betrag den sie bekommen können ist 200 €, den sie natürlich nicht zurück bezahlen müssen.
Jeder ausländische Studierende, hat 3 mal die Möglichkeit eine Hilfe zu bekommen:
Einmal im Studienkolleg,
Einmal im Grundstudium, und
Einmal
im Hauptstudium.